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migmag, das Online-
Die Plattform "migmag" greift ein hochaktuelles Thema in Deutschland auf: Migration und Integration in Deutschland
Offenheit für neue Kulturen. Die politischen und gesellschaftlichen Bemühungen um eine sinnvolle und erfolgreiche Integration von Migranten waren in Deutschland kaum je so intensiv wie heute.
Lange bevor die Diskussionen über Migration und Integration, Migranten und Immigranten durch Journale und TV-
Die Antworten geben in migmag Berichte, Interviews und Reportagen von und über Migranten.
Mit ihrem kulturellen Reichtum und ihrer Integration wirbt migmag für ein besseres Verständnis zwischen Menschen aus verschiedenen Nationen, die ein neues Zuhause suchen und gefunden haben.
Mit dem Online-
Neben dem Ziel, einen Beitrag zum interkulturellen Dialog zu leisten, gibt migmag aus fernen Ländern, die ansässig geworden sind, ein Gesicht und eine Stimme. Dabei soll es aber eben nicht nur darum gehen, deren Geschichten zu erzählen, sondern ihnen vor allem auch die Möglichkeit zu geben, selbst durch Beiträge an Inhalten und Erscheinungsformen des Magazins mitzuwirken. Maren Becker: "Wir wollen mit unserem Online-
migmag erklärt Zusammenhänge zu Migration und gibt durch Analysen, Meinungsbeiträge und literarische Texte Denkanstöße in vielfältiger, aber auch kontroverser Weise.
migmag stellt unter anderem Integrationsprojekte vor und zeigt in welch unterschiedlichen Formen sich Zuwanderer engagieren und an der Gesellschaft teilhaben.
migmag möchte einen guten Beitrag dazu leisten, dass die Teilhabe von Migranten am öffentlichen Leben weiter zunimmt und durch die Lebensgeschichten von Migranten transparenter wird.
migmag
Herausgeberin Maren Becker
Kontakt: info@mig-
Mehr Infos zu migmag unter
TEXTLINE
Inhaberin Maren Becker
Kontakt: mb@text-
www.text-

Auszug aus migmag
Der lange Weg zum Glück
Sommerbegegnung: Zwei Lehrerinnen trotzen vielen Unwegsamkeiten
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Eine Begegnung im Sommer. Zwei Frauen warten auf ein Interview über ihr neues Leben in Deutschland. Beide sind Lehrerinnen, beide stammen aus Gebieten der ehemaligen Sowjetunion. Olga Voss wuchs in Sibirien, in Nowokusnezk, auf. Ludmilla Iwanenko stammt aus Jitomir in der Ukraine. Die beiden Orte sind tausende Kilometer voneinander entfernt. Diese Distanz aber ist weniger das Thema der Sommerbegegnung; vielmehr geht es um die Liebe zu ihrem erlernten Beruf, die auch in Deutschland trotz vieler Unwegsamkeiten nicht verblassen mag. Olga Voss unterrichtete 15 Jahre in Omsk, einer Stadt an der russischen Grenze zu Kasachstan, an der Hochschule Englisch und Deutsch und arbeitete in einem Reisebüro als Dolmetscherin. Englisch sei in russischen Städten zur zweiten Hauptsprache geworden. Das war lange Zeit ihr Glück. In Deutschland werden ihre Diplome jedoch nicht anerkannt. Ludmilla Iwanenko, die schon seit ihrem fünften Lebensjahr Klavier spielt und deren musikalische Leidenschaft in eine Ausbildung zur Klavierlehrerin mündete, erlebt das gleiche. Beide Frauen dürfen nicht in einer staatlichen Schule unterrichten. Ihr Geld verdienen sie mit Jobs, für die sie sich nicht zu schade sind. mehr lesen ...


Auszug aus migmag
Ein Leben neu aufbauen
Profisportler Vladilen Molokov lässt vier Jahrzehnte in
der Sowjetunion hinter sich
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Seine große Hand greift den Stift und schreibt auf den weißen Heftrand Namen von Persönlichkeiten, die seinen Lebensweg prägten -
Ein paar Minuten zuvor hat der große Mann mit dem sanften Lächeln noch die Herkunft seines Vornamens Vladilen erklärt. Dieser setze sich aus den Anfangsbuchstaben des Revolutionärs und Gründers der Sowjetunion Vladimir Lenin Iljitsch zusammen. Es ist ihm wichtig, dies zu erklären. "Verstehen Sie?" fragt er eindringlich. Lenin und die spätere Sowjetunion sind Teil seines Lebens, das 1964 in Omsk in Sibirien begann und das ihn zu einem schwergewichtigen Berufssportler werden ließ. Er begann in der fünften Klasse mit Eishockey mehr lesen ...
